YPS

gestern stolperte ich rein zufällig über eine art kritk, die ich im jahre 2005 zur nummer 1246 des gimmick-magazins YPS (ein wiederbelebungsversuch des magazins nach fünf jahren pause oder so) irgendwo ins internet gekotzt hatte:
„[…] insgesamt bleibt nur zu sagen: dieser aufgesetzte und unaufgeräumte billig-trash-look des heftes extra für nostalgiebesessene erwachsene ist komplett für’n arsch, die comicauswahl lieblos hingeschludert und ausgesucht und brösel soll sowieso endlich auspufftöpfe polieren gehen. die humorseite ist wegen ihrer ehrlichen und hemmungslosen erbärmlichkeit fast noch das beste am ganzen heft.
kindgerecht ist das alles wahrscheinlich auch null, falls kinder von heute überhaupt noch ein heft mit gimmick brauchen, dann ein anderes; den „trick“ mit der geldmaschine, die gleich kaputt geht, naja, nun, öchöm, darauf fällt doch heutzutage kein kind mehr herein, sondern höchstens extrem nostalgiebesessene erwachsene.“

ich wollte mir die aktuelle ausgabe des erneuten, zweitausendzwölfschen wiederbelebungsversuches eigentlich bedingungs- bis hemmungslos kaufen, habe dazu aber nach dem lesen meiner eigenen zweitausendfünfschen kritik keine lust mehr.
außerdem: wenn ich als alter mann mit debilem grinsen und sabberfaden im mundwinkel urzeitkrebse auf der fensterbank züchte, rufen die nachbarn doch die polizei, die mich anschließend einsperrt?!

Posted by katarrh

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